Apr 24 2009

Mütter sind vielschichtig, Töchter auch

Autor: . Abgelegt unter Kultur

Susanne Nielsens Ausstellung „Mothers, Myths & Memories“ wird ergänzt durch Erinnerungen aus aller Welt. Zu sehen in Largo Public Library, Florida, vom 1. bis 31. Mai 2009. Einige der Exponate sah ich bereits in Wiesbaden und fand sie sehr beeindruckend.

Die Künstlerin macht jeden Sonntag in West-Florida eine deutsche Radio-Sendung >> www.germanradioshow.com

Für ihre Kulturbeiträge recherchiert sie auch immer wieder in Deutschland, zum Beispiel in einer Besenwirtschaft in Strümpfelbach oder im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart.

Der Ausstellung wünsche ich viele Besucher und anregende Gespräche!

PS.: Die Kollegin bat auch mich um eine Erinnerung an eine prägende weibliche Person in meiner Kindheit. Spontan schrieb ich etwas über Kittelschürzen, nächtliches Röckekürzen (heimlich) und ungeliebte Steghosen …

2 Kommentare

2 Kommentare to “Mütter sind vielschichtig, Töchter auch”

  1. Susanne Nielsenam 27. April 2009 um 05:17 1

    Kittelschuerze hatte meine Mutter keine getragen, zumindest trat „Schuerze“ als Kleindungsstueck immer zurueck,denn ich erinnere mich dass sie sich alles selbstgenaeht hat (Reststuecke ergaben Barby-Puppen Modelkleider, Mutters Gardrobe in Miniatur, die ich heute noch habe!).Ich habe sie als Kind immer bewundert,wenn sie wie Elisabeth Taylor in schicksten Kleidern als junge Diplomatenehefrau im neuen Land USA 1960 (mit neuem Baby Bruder) die perfekte Gastgeberin vieler Abendessen in unserem Haus bewaeltigte. Sie hat das bis zur Pensionierung meines Vaters mit 65 ehrenamtlich gemacht, ein Vollzeitjob,der heute sogar bezahlt wird, denn die Frau gibt damit ihre eigene Karriere auf. Glamoroes ist da nur die Oberflaeche, eigentlich wie Showgeschaeft und vielfach weltbewegend, denn Diplomatie verhindert Kriege. Kriege, die die Generation meiner Eltern nur zu gut kannte. Meine Kindheit im Wirtschaftswunder ist daher weit mehr als nur eine persoenliche Rueckschau. Und gerade jetzt ist es wieder Zeit an die zu denken , die den (Wieder-)Aufbau betrieben haben, Frauen, Muetter, das waren und sind starke Frauen.

  2. schaueram 5. Mai 2009 um 09:04 2

    Die Rolle „repräsentierende Gattin“ ist also inzwischen mit Budget ausgestattet? Verlässlich oder wird von Event zu Event abgerechnet und was ist mit einbezogen? Hat sich auch noch anderes geändert?

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