{"id":1005,"date":"2013-05-12T11:58:49","date_gmt":"2013-05-12T09:58:49","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.journalismus-und-mehr.com\/?p=1005"},"modified":"2017-09-18T20:47:38","modified_gmt":"2017-09-18T18:47:38","slug":"bmi-tendenz-ungesund-tabu-bruche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.journalismus-und-mehr.com\/index.php\/archives\/1005","title":{"rendered":"BMI-Tendenz &#8220;ungesund&#8221; &#038; Tabu-Br\u00fcche"},"content":{"rendered":"<p><!--[if gte mso 9]><xml>\n<w:WordDocument>\n<w:View>Normal<\/w:View>\n<w:Zoom>0<\/w:Zoom>\n<w:HyphenationZone>21<\/w:HyphenationZone>\n<w:PunctuationKerning\/>\n<w:ValidateAgainstSchemas\/>\n<w:SaveIfXMLInvalid>false<\/w:SaveIfXMLInvalid>\n<w:IgnoreMixedContent>false<\/w:IgnoreMixedContent>\n<w:AlwaysShowPlaceholderText>false<\/w:AlwaysShowPlaceholderText>\n<w:Compatibility>\n<w:BreakWrappedTables\/>\n<w:SnapToGridInCell\/>\n<w:WrapTextWithPunct\/>\n<w:UseAsianBreakRules\/>\n<w:DontGrowAutofit\/>\n<\/w:Compatibility>\n<w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4<\/w:BrowserLevel>\n<\/w:WordDocument>\n<\/xml><![endif]--><\/p>\n<p>Sie wollte sooo gerne ein Cowboy sein, Freiheit und Natur liebte sie \u00fcber alles. In der Schule hatte sie es schwer (lispeln, Rechen- und Schreibschw\u00e4che). Sie passte nicht richtig ins System. Das war ihr peinlich. Es half auch nicht, dass sie aus der wohlhabenden Jacobs Kaffee-R\u00f6ster-Dynastie stammt, etliches an Nachhilfe und Therapie bekam. Schleichend glitt sie in eine Magersucht, deren Gef\u00e4hrlichkeit ihr erst w\u00e4hrend einer Lungenentz\u00fcndung richtig gewahr wurde.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><i style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">\u00a0\u00a0 \u201eDie Psyche kann so m\u00e4chtig werden, das ist wie Treibsand\u201c<\/i>, sagte Louise Jacobs in der SWR-Sendung \u201eLeute\u201c (http:\/\/url9.de\/CKf). Dort wurde sie \u00fcber ihr Schicksal befragt, wor\u00fcber sie das Buch <b style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\"><span style=\"color: #0000ff;\">\u201eFr\u00e4ulein Jacobs funktioniert nicht \u2013 Als ich aufh\u00f6rte, gut zu sein\u201c<\/span>*<\/b> geschrieben hat. Es liest sich gut (erfreulich kurze Kapitel!), entf\u00fchrt unter anderem nach Vermont, USA, und <b style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\"><i style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">konzentriert sich nicht auf die Essst\u00f6rung<\/i><\/b>. Diese erw\u00e4chst aus einem R\u00fcckzugsverhalten, als alles andere aussichtslos \u201everfehlt\u201c oder \u201everfahren\u201c erscheint. Mit dem Nahrungsentzug konnte Louise Jacobs h\u00e4sslich gegen sich selbst und gleichzeitig stolz auf sich sein. Heute ist sie (Jahrgang 1982) Mutter und sch\u00e4tzt des Lebens F\u00fclle. Sie spricht begeistert dar\u00fcber, l\u00e4sst aber keinen Zweifel aufkommen, dass die Umkehr aus der Zerst\u00f6rung schwer war.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><b style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Seither \u2026<\/b><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">stach \u00fcberwiegend analytische gef\u00e4rbte Literatur \u00fcber diese Krankheit ins Auge und daneben verkaufte sich die Sichtweise der M\u00fctter Magers\u00fcchtiger zwischen zwei Buchdeckeln gut. Anstatt das Augenmerk auf das Verh\u00e4ltnis zur Mutter zu verengen, dient der Blick auf die Themen \u201eMacht, Kontrolle, Leistungsdruck\u201c oft rascher der Demaskierung der Schieflage.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>Man muss sich vorstellen, dass Magers\u00fcchtige st\u00e4ndig Hunger haben, den es in Schach zu halten gilt. Die F\u00e4higkeit, das Hungergef\u00fchl wegdr\u00fccken zu k\u00f6nnen, n\u00e4hrt das Selbstbewusstsein. Stolz entsteht, weil man sich als standhaft erlebt. Das will man letztlich nicht mehr aufgeben, sondern immer weiter perfektionieren.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0\u00a0 <\/span>Vor diesem Hintergrund wirkt das Schlankheitsideal, das \u00fcber uns allen schwebt, grotesk. Offenbar muss man nur wollen, um ihm gerecht zu werden. Wer abnimmt, wird bewundert. Doch vieles ist gesch\u00f6nt\/unwahr auf diesem Sektor, damit Appetitz\u00fcgler und dergleichen Umsatz bringen. Sinnigerweise arbeitet sich auch die Gesundheitsindustrie ab an dem Thema (\u00dcbergewicht belastet Gelenke und das Herz-Kreislauf-System), w\u00e4hrend \u00fcber Arbeitssucht jahrzehntelang kein Wort verloren wurde. Sie wird uns dank Burnout jetzt h\u00e4ufiger aufgetischt, und Depressionen sind Gott sei Dank auch nicht l\u00e4nger tabu. <span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><b style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Doppelmoral<\/b><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Hinweise auf die Doppelmoral werden lauter, dass man stets zu Di\u00e4ten animiert wird, die langfristig so reiz- wie nutzlos sind. Die N\u00f6tigung zu Kleidergr\u00f6\u00dfe 34 geht von jedem Laufsteg aus, wo man jungen Frauen, die sich gerne im Licht von Kameras bewegen, jedes Gramm vorrechnet. W\u00e4hrend den Beleibten unterstellt wird, sie seien willensschwach und mit zunehmendem Alter krankheitsanf\u00e4llig, verbindet man mit Schlanksein Selbstbeherrschung und Disziplin, eben Tugenden, mit denen man es in der Leistungsgesellschaft zu etwas bringen kann. Das perfektionierte Entsagen macht jedoch ratlos. Man schaut weg, wei\u00df dem NICHTS \u2013 im Gegensatz zum ZUVIEL \u2013 nichts entgegenzusetzen. Mit Magersucht wei\u00df die \u00dcberflussgesellschaft nicht umzugehen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><b style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Mann &#8211; noch ein Tabu-Bruch<\/b><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">So \u00e4hnlich erfuhr und erf\u00e4hrt es auch Christian Frommert, der mit seinem Buch <b style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\"><span style=\"color: #0000ff;\">\u201eDann iss halt was! Meine Magersucht \u2013 wie ich gek\u00e4mpft habe \u2013 wie ich \u00fcberlebe\u201c<\/span>** <\/b>an dem Tabu r\u00fcttelt, dass M\u00e4nner gegen Magersucht gefeit seien. Er war es nicht, und es erwischte ihn auch nicht in der Pubert\u00e4t, sondern im Alter von Ende 30. Er, Jahrgang 1967, war schon \u201eein gemachter Mann\u201c: erst Redakteur Frankfurter Rundschau, dann Kommunikationschef beim T-Mobile Team (er verk\u00fcndete 2006 Jan Ullrichs Aus im Radsport vor Mikrofonen und Kameras). Er macht auch kein einschneidendes Ereignis f\u00fcr seine Hungerspirale verantwortlich.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0\u00a0 Bei 1,84 m K\u00f6rperl\u00e4nge nur noch 39 kg zu wiegen \u2013 da h\u00e4tten doch schon vorher viele Alarmglocken klingeln m\u00fcssen. Haben sie auch! Nur es ist krankheitsimmanent, dass der Magers\u00fcchtige daf\u00fcr blind und taub ist. Die Krankheit beherrscht ihn, nicht er sie. Auch bei Christian Frommert kommt der Wendepunkt &#8211; wie bei Louise Jacobs \u2013 zu einem unvermuteten Zeitpunkt, n\u00e4mlich, als es um eine ganz andere Erkrankung geht, wobei er krass an die Endlichkeit und damit Kostbarkeit des Lebens erinnert wird. Dass er knapp vorm Organversagen stand wegen seines Untergewichts, hatte ihn (noch) nicht hinl\u00e4nglich wachger\u00fcttelt.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>Googelt man nach Frommert, kann man sofort eine Reihe von Interviews aufrufen. Stellvertretend sei hier das im STERN genannt &gt; <b style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">\u201eEine Geliebte, die man nicht los wird\u201c<\/b><span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span><a title=\"http:\/\/www.stern.de\/1982421.html\" href=\"http:\/\/t.co\/svtGDZ8ojT\" target=\"_blank\"><span class=\"js-display-url\">stern.de\/1982421.html<\/span><span class=\"invisible\">\u00a0\u00a0 <\/span><\/a>Der Journalist will dieser Krankheit eine Stimme geben und schont sich dabei selbst nicht. Seine Kollegen sprangen prompt darauf an. Doch alle wissen, dass das Interesse bald wieder abflaut und dass mit einer einzigen Welle, die das Thema nun in die \u00d6ffentlichkeit gesp\u00fclt hat, die Sensibilit\u00e4t gegen\u00fcber der an <span style=\"mso-bidi-font-weight: bold;\">Anorexia erkrankten Menschen noch lange nicht hinreichend geweckt ist. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><b style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Schwebezustand mit Todesn\u00e4he<\/b><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Auch Christian Frommert war in der SWR-Leute-Sendung (http:\/\/url9.de\/CK8). Im Vergleich zu dem Gespr\u00e4ch zwischen Moderator Stefan Siller und Luise Jacobs fehlte dem Mann-zu-Mann-Austausch Siller\/Frommert manchmal das Gel\u00e4nder, weil es hier in einem reifen Alter um Intimes ging, vor allem um etwas Unausgestandenes. Es geht um einen Schwebezustand, bei dem es sinnlos ist, zu analysieren oder gut zuzureden oder einen Willen aufzuzwingen. <em><strong>\u201eDann iss halt was!\u201c<\/strong><\/em>, entfuhr es Frommerts Mutter gelegentlich. Wie hart Christian Frommert mit den schwer zu \u00fcberwindenden Ritualen ringt, vermittelt das Interview bei Markus Lanz besonders anschaulich: http:\/\/url9.de\/CJZ<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><b style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Machbarkeitsglaube<\/b><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Der Glaube ans Machbare durch Anstrengung und Disziplin verirrt sich hier in der Richtung. Feilschen mit sich selbst pro oder contra ein halbes Gramm Fett im Joghurt. Sport treiben bis zum Umfallen. Wir sind wieder nahe dran an der Doppelb\u00f6digkeit unserer Moral und unseres Leitsatzes, dass man es mit Leistungsdruck zu etwas bringen kann, auf das man letztlich stolz sein darf. So machen die Interviews mit Christian Frommert in vielerlei Hinsicht nachdenklich, gehen unter die Haut, ersch\u00fcttern.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0\u00a0 Sein Buch hat er mit Jens Clasen (Textchef bei Men\u2019s Health) verfasst. Es l\u00e4sst uns ohne Moll-T\u00f6ne der Krankheit ins Gesicht sehen und verdient daf\u00fcr Hochachtung und Lob! Das kurze Vorwort von Fu\u00dfball-Profi Oliver Bierhoff (Frommert ist sein Medienberater) betont, dass man trotz pers\u00f6nlicher N\u00e4he zu einem <span style=\"mso-bidi-font-weight: bold;\">Menschen mit Magersucht viel aus solch pers\u00f6nlichen Aufzeichnungen erf\u00e4hrt, das man vorher nicht einordnen konnte. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Man begreift: Magersucht hat grausame physische und psychische Folgen. Louise Jacobs schreibt der Magersucht sogar Z\u00fcge von Schizophrenie zu: \u201eWas einen einst ausgemacht hat, verschwindet, und etwas v\u00f6llig Fremdes nistet sich im eigenen K\u00f6rper ein.\u201c <span style=\"mso-bidi-font-weight: bold;\">Als Empfehlung f\u00fcr Freunde\/Weggef\u00e4hrten dr\u00e4ngt sich auf<b>: <i style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">sich nicht \u201everbei\u00dfen\u201c lassen, <\/i><\/b>denn Magers\u00fcchtige ziehen sich zur\u00fcck, bauen aus Scham Mauern um sich auf und sind in ihrer Isolation den zerst\u00f6rerischen Kr\u00e4ften ihrer Krankheit unglaublich stark ausgeliefert. Zu allem Elend kommt noch, dass es keine \u201ekomfortablen\u201c Wege f\u00fcr den Genesungsprozess gibt.<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0\u00a0 <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">* Knaur Verlag, 335 Seiten, 2013, 19,99 \u20ac, ISBN 978-3-426-65523-8<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">** Mosaik, 320 Seiten, 2013, 19,99 \u20ac, ISBN 978-3-442-39246-9<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"color: #800080;\">14.5.2013 Thema &#8220;Sucht&#8221; bei Maischberger (ARD), es diskutierten u. a. eine Ess\u00fcchtige, Christian Frommert und Prof. Michael Musalek als Experte:<\/span> http:\/\/mediathek.daserste.de\/sendungen_a-z\/311210_menschen-bei-maischberger\/14672054_geliebte-gehasste-sucht-warum-werden-wir<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie wollte sooo gerne ein Cowboy sein, Freiheit und Natur liebte sie \u00fcber alles. In der Schule hatte sie es schwer (lispeln, Rechen- und Schreibschw\u00e4che). Sie passte nicht richtig ins System. 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