Monatsarchiv für November 2011

Nov 29 2011

Künftig früher einmischen

Autor: . Abgelegt unter Allgemein/Politik

Mit der Wahl vom Sonntag kam es ans Licht: Die Mehrheit im Musterländle ist für „Stuttgart 21“. Das mag man begrüßen oder bedauern: die demokratische Legitimation ist nun verbrieft. Nichts desto trotz gibt es in Deutschland und anderswo Kopfbahnhöfe. Dazu kann man sich über diesen Link informieren: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Kopfbahnh%C3%B6fen

Freuen wir uns: Die Zivilgesellschaft ist am Konflikt über Stuttgart 21 gewachsen und mündiger geworden. So drückte es Compact aus, eine Organisation, sich unter anderem einsetzt für mehr Transparenz in der Politik. http://www.campact.de/campact/about/home Es ist zu hoffen, dass derartige Kräfte wach bleiben, damit Einmischung künftig früher gelingt und nicht erst kurz vorm ersten Spatenstich Interesse laut wird.

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Nov 17 2011

PR-Leute von eigenen Sprechblasen genervt

Autor: . Abgelegt unter Alltag,Sonstiges

Welcher Trend zeichnet sich in der PR-Branche ab? Eine Umfrage dazu provoziert Schlagzeilen. Da wir alle unter dem Einfluss von Werbung und Imagekampagnen stehen, seien hierzu drei Quellen empfohlen.

Aufschlussreich präsentiert www.presseportal.de/pm/6344/2148738/ das Umfrage-Ergebnis. Überraschend vielleicht, dass sich die Branche von ihren eigenen Sprechblasen genervt sieht und das auch zugibt. Erfreulich, dass es ihr gut geht (Budget-Zuwächse werden erwartet) und sie – wieder einmal – dass Storytelling in den Focus rücken will.

Mit im Vorgrund sieht das Portal media.de, dass sich PR-Leute von „desinteressierten Journalisten“ gestresst fühlen und ihnen die Verteilerpflege lästig ist: http://bit.ly/rOuuut

Letzeres ist wahrhaft das Schwarzbrot des Berufs, Ersteres DIE Herausforderung schlechthin. Je nachdem, was damit gemeint ist. Landen zu viele Pressemitteilungen ungelesen im Papierkorb? Oder werden einfach Themen, die zwischen den Zeilen versteckt sind, von den Journalisten verschenkt? Mir ist letzteres oft aufgefallen. Natürlich ist es mit der dünnen Personaldecke in den Redaktionen zu erklären. Oder – was schon ärgerlicher ist – mit den Routinen, die nicht unbedingt ein Nachhaken vorsehen, wenn der Absender mit „PR“ zu tun hat.

Einen „Realitätsverlust der PR-Branche“ leitet Sascha Lobo aus dem Umfrage-Ergebnis ab. Er gibt den Sprachsensiblen, kritisiert Sprachverbiegungen und verweist auf den Radikalen Konstruktivismus. Letztlich befremdet er mit dem sagenhaften Gleichnis: „Die PR-Klage über ‚desinteressierte Journalisten’, das ist, als fordere man vom Staat eine Belohnung dafür, dass man gestern auf der Autobahn nicht zu schnell gefahren ist.“ http://bit.ly/w1HZXq

Wer über die Zunft der Journalisten weiterlesen möchte bzw. über einige ihrer herausragenden Vertreter, die negativ aufgefallen sind, kann das in KONTEXT tun >> Medientheater > http://bit.ly/sR6vIo (Thema „Journalistische Unabhängigkeit inbegriffen.)

 

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Nov 14 2011

Wie nützlich ist es, Tabus zu brechen?

Autor: . Abgelegt unter Allgemein/Politik

Die Würde des Menschen ist …? „Antastbar“ wie es scheint, denn noch immer wird munter diskriminiert. Obwohl Diskriminierung eigentlich tabu ist.

Aber was ist heutzutage schon noch tabu? Es ist anscheinend trendy oder sexy, sich mit Tabubrüchen unvergessen zu machen. Somit ist er (der Tabubruch) nützlich im Showgeschäft. Unter anderem hat das die jüngste Bambi-Verleihung vor Augen geführt. Der heftigste Aufreger ist die Auszeichnung von Bushido. Hierzu gibt es einen Blogbeitrag, dem ich nichts hinzu zu fügen habe: http://tapferimnirgendwo.wordpress.com/2011/11/12/gebt-den-bambi-zuruck/

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