Jun 01 2011

Wenn Überdruss das genaue Hinsehen vereitelt

Autor: . Abgelegt unter Allgemein/Politik,Alltag

In der ZEIT hat die Literaturwissenschaftlerin und Journalistin Ursula März gefordert, mit dem „Gerede über Frauenrollen und Frauenleben“ zwei Jahre lang auszusetzen. Ihren „Mut zum Überdruss“ kann der Schriftsteller Ralf Bönt in der Süddeutschen Zeitung halbwegs verstehen. Seine Auseinandersetzung mit März’ Gefühl, „Labormaus einer erstarrenden Ideologie geworden zu sein“ beschließt er jedoch mit den Worten: „Willkommen in der Männerwelt. Sie ist eine Scheibe.“

Wer Lust auf einen etwas anderen Diskurs hat, nutze die beiden Links:

http://www.zeit.de/2011/22/Frauendebatte

http://www.boent.eu/maerzmoratorium.html

Hinter den Kulissen

Es gibt derzeit noch ein Thema, das viele Menschen satt haben dürften: Kachelmann. Nun ist der Mann freigesprochen und die „Anteilnehmenden“ bleiben mit einem Schulterzucken zurück. Doch gerade die Aufgeregtheit um Anklage/Verhandlung/Freispruch muss dazu einladen, unser Gefühl dafür zu schärfen, was unsere Meinungsbildung beeinflusst und welches Ringen hinter den Kulissen dem vorausgegangen ist. Erhellend ist hierzu ein Artikel über das Gerangel, welche Gäste in der Talkshow „Menschen bei Maischberger“ zum Ausgang des Gerichtsverfahrens miteinander diskutieren sollten: http://bit.ly/lcN5tt – Die Talkshow lief gestern, und im Nachhinein können wir froh sein, dass Alice Schwarzer hinter den Kulissen mit ihrer Wehrhaftigkeit die Zusammensetzung der Runde beeinflusst hatte.

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